Am kommenden Sonntag, dem 20. Januar findet um 11 Uhr im Siebenpfeifferhaus das nächste Philosophencafe statt. 
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Nikolaus von Cues, Kardinal und Bischof von Brixen, höchster Würdenträger der damaligen Kirche, steht am Ende der mittelalterlichen Philosophie.
In genialer Vorausschau nahm er vieles vorweg, was spätere Naturwissenschaft durch exakte Beobachtung bestätigte. Er erklärt die Mathematik anstelle der Spekulation zur wichtigsten Quelle des Wissens. Als Renaissancemensch betonte er den Wert des Individuums, sein Sinn stand nach Toleranz der Konfessionen, sogar der Religionen. Päpste der Folgezeit hätten ihn vermutlich neben seinen späten Schüler Giordano Bruno in Rom auf den Scheiterhaufen gestellt.
Im Frühjahr diesen Jahres werden wir uns im Philosophencafe mit den 4 großen Gestalten der abendländischen auf der Schwelle zur Neuzeit befassen: Nikolaus von Cues, Francis Bacon und Jakob Böhme.









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